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Therapiekinder
Finn
Finn wurde im Mai 1998 durch Kaiserschnitt geboren. Er kam in der 27  Schwanger -  schaftswoche zur Welt und wog 695 g. Wegen Schwangerschaftsvergiftung ( Gestrose ) und Unterversorgung des Kindes mußte er 5 Monate auf der  Frühgeburtenstation bleiben, Anschließend erhielt er noch ca. 6 Monate  Muttermilch. Im Laufe der Jahre kamen andere Probleme hinzu, 5 Wochen stationär in Pelzerhaken  in 2002, Asthmatiker, Milchzucker - Unverträglichkeit,
Finn sitzend auf Vera  Unterentwicklung, Süßstoff - Allergie und anderes mehr. Finn erhielt Frühförderung und besuchte den Kindergarten Lebenshilfe in Eutin. Später wurde er in die Schule Papenmoor eingeschult. Im März 2005 begannen wir die Reittherapie mit dem Ergebnis, daß sich das Gefühl für das Gleichgewicht stark verbessert hat. Weitere Erfolge bahnen sich an.
Joline
Mein Name ist Joline, ich bin 8 Jahre alt. Seit einem Jahr reite ich bei Corinna. Am liebsten reite ich auf Elsbeth oder Vera. Jede Reitstunde fängt mit dem Putzen an. Manchmal habe ich da ganz schön zu tun, weil die Pferde sich so gerne wälzen. Nach dem ich das Pferd mit Corinna aufgezäumt habe, geht das Reiten los. Als erstes turne ich auf dem Pferd. Ich kurbel meine
    Joline auf Else             Arme, lege mich auf den Pferderücken oder spiele auf dem Pferd mit dem Ball. Dann reite ich im Schritt, Trab und im Galopp an der Longe. Im Sommer mache ich manchmal einen Ausritt. Nach dem Reiten ziehe ich das Pferd wieder aus. Jedesmal bringe ich ein paar Leckereien für das Pferd mit, um mich für das tolle Reiten zu bedanken. Corinna, ich habe immer ganz viel Spaß.                Ich finde reiten einfach toll
Nadine
Nadine gehört nicht mehr zu unseren Kindern, aber auch Sie mußte bei uns wieder lernen, denn auch Erwachsene können Schicksalsschläge erleiden. Vor 1,5 Jahren kaufte Nadine Puschkin. Durch einen Reitunfall ca. 2   Durch einen Reitunfall ca. 2 Monate später bekam sie derartige Angst, daß sie ca. 9 Monate nicht mehr ritt. Sie ging dann auf die Suche nach einem Stall, in dem ihr und Ihrem Pferd geholfen werden konnte. Das Ergebnis war erschütternd. Sie lernte alles kennen, was es hier zu sehen gibt.
     Nadine mit Pushkin   Pokalesammler bis zu brutalen Ausbildern Durch die Lübecker Nachrichten erfuhr Sie vom Pferdehof Kornrade und der Betreuung von ADS-Kindern. Nach einem intensiven  Telefonat, entschied sie sich auf den Hof zu wechseln. Unter Anleitung von Corinna Fischer begann Sie jetzt wieder mit der Arbeit und Ausbildung sowohl von Puschkin, als auch sich selber. So konnte nach langer Zeit die Angst vorm Reiten abgelegt werden und sie hat den Mut gefasst, ihr Pferd wieder zu reiten.
Niklas
Niklas ist heute 8 Jahre alt, seine Schwester Nele ist 3 Jahre alt. Er leidet unter ADS. Als Therapie reiten beide Kinder seit Oktober 2004. Corinna Fischer mit Ihrem freundlichen Ton und immer einer lustigen Bemerkung auf den Lippen macht nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen sehr viel Spaß. Das Besondere ist, dass die Termine sehr
 Niklas und seine Schwester    individuell vereinbart werden. Sagt ein Kind ab, so sind die anderen           Nele mit Blaze               Kinder gerne bereit, die Lücke auszufüllen.
Ona
Hallo, ich heiße Ona Christin und wohne in Krumbeck. Ich bin am 2.8.07 drei  Jahre alt geworden und darf seit knapp einem Jahr bei Corinna zum reiten kommen. Einmal in der Woche turne ich auf Else. Sie ist mein Lieblingspferd. Mama ist mit mir zum Reiten gegangen, weil ich als Baby eine Blockade in der Halswirbelsäule hatte und das reiten hat mir sehr geholfen.
 Ona und ihr Bruder auf Else  Jetzt ist alles wieder gut, aber das Turnen auf Else macht mir immer noch Spaß.  Am 2.1.07 wurde mein kleiner Bruder Jan geboren. Ich glaube ich habe ihn mit dem Pferdevirus angesteckt.  Jan guckt uns immer ganz gespannt zu wenn ich auf Else reite. Naja und dann durfte er sogar schon mal  gemeinsam mit Mama ein paar Runden reiten. Das fand er super schön! So, mehr fällt mir nicht ein. Vielleicht  sehen wir uns ja mal auf dem Pferdehof Kornrade.     Eure Ona Schaak
Sabine
34 Jahre alt, Diakonin, seid 6 Jahren im evangelischen Kindergarten Kleine  Raupe tätig, entdeckt die Reiterei!  1. Begrüßung des Pferdes 2. Putzen, Streicheln, Striegeln etc... 3. Was ist ein Halfter, ein Therapiegurt, Zügel etc..
      Sabine mit Helena          4. Das Pferd anziehen ... -Wenn ich das geahnt hätte- 5. Geht das Pferd jetzt mit mir oder ich mit ihm??         Naja, wir wechseln uns ab. 6. Ich sitze auf dem Pferd. Ein tolles Gefühl. Ich genieße die Bewegung, die Ruhe und die Konzentration des Pferdes nur auf mich. Jede Reaktion von mir wird wahr genommen und vom Pferd umgesetzt. Ich staune. 7. Erschöpft aber zufrieden steige ich ab. 8. Hufe auskratzen, Belohnung und Verabschiedung nicht vergessen.
Susanne
Die Pferde lassen Susi ( 14 ) ihre geistige Behinderung  vergessen . Für eine Stunde mit ihrem Lieblingspferd  Tante Wera , räumt sie sogar gerne   ihr Zimmer schnell auf . Corinna und Wera hören geduldig zu , was Susi den Tag über erlebt hat . Für Susi ist das Reiten wie eine  Gesprächtherapie  auf dem Pferd . Viel Geduld wird von dem Pferd und Corinna verlangt .
      Susanne auf Vera         Die Reitstunde ist für sie die schönste Stunde der Woche . Nebenbei arbeitet                                          beim ersten Ausritt    sie an ihrem Gleichgewicht , Selbstbewußtsein und an ihren                                          Koordinationsproblemen .
Finn und Claudia
 Auszüge aus dem Tagebuch eines 3-Jährigen: 17.01.06: Es ist soweit, endlich kann ich zu den Pferden. Ich freue mich,  bürste das Pferd und mache dann akrobatische Übungen auf dem  Pferderücken. Nach ca. 40 Minuten bin ich so geschafft, dass ich nur noch nach Hause will, Mittagsschlaf halten.   24.01.06:: Zu den Pferden: Ja! Ich sollte doch tatsächlich Corinna begrüßen...  und das mir...Habe ich nicht gemacht und maulig entschieden, dass meine  Mutter heute reiten darf. Musste die ganze Zeit zuschauen, das war irgendwie doof! Aber ich lasse mir nichts anmerken. 31.01.06: Auf dem Pferdehof! Aber das passiert mir nicht noch mal. Nach  kurzer Überlegung sag ich natürlich “Guten Tag!” (wie einfach). Mamma und ich bürsten das Pferd und dann darf ich reiten... endlich. Es ist herrlich wackelig auf dem Pferd und ich kann Corinna aus meinem Leben erzählen und viele Fragen stellen. Anschließend darf meine Mutter auch noch auf das Pferd. Sie entspannt tierisch und ich male Corinna ein Bild! Wir kommen wieder, weil das gemeinsame Arbeiten mit dem Pferd gut tut. Übrigens! Corinna ist auch ‘ne Nette! Liebe Grüße, Finn und Claudia
 Finn und Claudia mit Nelly